Der Bundesrat drängt auf höhere Ausschreibungsvolumen für Windenergieanlagen an Land.

Der Bundesrat drängt auf höhere Ausschreibungsvolumen für Windenergieanlagen an Land.

Bild: © Thaut Images Fotalia

Kurz vor Jahresende 2018 waren im Netzgebiet der Schleswig-Holstein Netz AG 8706 MW Leistung aus dezentralen Erzeugungsanlagen angeschlossen. Damit hat sich die Menge an eingespeister Leistung im Land innerhalb der vergangenen sechs Jahre annähernd verdoppelt. Im Dezember 2013 hingen erst 4368 MW am Netz.

Allein vergangenes Jahr legte die Erneuerbaren-Produktion um 400 MW im Vergleich zu 2017 zu. Konstanter Spitzenreiter in den vergangenen sechs Jahren war und ist die Windkraft: Über 6400 MW wurden von Windkraftturbinen eingespeist. PV-Anlagen kamen auf 1400 MW und Blockheizkraftwerke steuerten 695 MW zum Strommix bei.

35.000 dezentrale Anlagen

Auch bei den Anlagenzahlen legte Schleswig-Holstein weiter zu: Rund 35.500 dezentrale Energieerzeugungs-Anlagen speisen derzeit ins Netz der SH Netz ein, Ende 2017 waren es noch knapp 34.900. Mit dieser Bilanz sichert sich das norddeutsche Land auch im bundesweiten Vergleich immer wieder die Vorreiterstellung.

Schlewsig-Holstein erzeugte laut einem Hintergrundpapier der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) mit 6600 kWh pro Kopf den meisten Ökostrom im Jahr 2016. Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind dem Topfavouriten allerdings mit einem Pro-Kopf-Wert von 6000 kWh dicht auf den Fersen. (ls)

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