Mit der Gründung der Tochtergesellschaft Thüga Erneuerbaren Energien Solar ist die Stadtwerkegruppe Thüga vor rund einem Jahr in das Solarstromgeschäft eingestiegen. Das Ziel: Eine Diversifizierung des Erneuerbaren-Porfolios. Mit dem Erwerb zweier PV-Freiflächenanlagen im Landkreis Dingolfing- Landau (Niederbayern) und Salzwedel (Sachsen-Anhalt) hat die THEE Solar GmbH & Co. KG nun ihr Bestandsportfolio im Solarbereich deutlich ausgebaut. Die beiden Solarparks mit einer Leistungskapazität von 7,36 MWp respektive 0,75 MWp sind die PV-Standorte fünf und sechs der THEE Solar. Durch diese Neuakqisitionen wächst das Gesamtportfolio der Thüga im PV-Bereich auf mehr als elf MWp an.
Der im Juni genommene Solarpark in Salzwedel wurde dabei schlüsselfertig vom Kooperationspartner Parabel Solar erworben. "Nach vier erfolgreichen Transaktionen im vergangenen Jahr konnten wir nun eine weitere 750 kWp-Anlage nach bewährtem Muster erwerben", freut sich THEE-Geschäftsführer Thomas Walther. Es handelt sich um die fünfte Transaktion zwischen den beiden Unternehmen in den vergangenen Monaten. "Ein solides Fundament ist gelegt, wir arbeiten jetzt an den nächsten Projekten", sagt Jürgen Will, Geschäftsführer der Parabel Solar GmbH.
Dingolfing-Landau: "Sehr gut prognostizierbare Erträge"
Der Solarpark im bayerischen Landkreis Dingolfing-Landau ist hingegen schon sechs Jahre in Betrieb und erwirtschaftet seitdem laut Walther "sehr gut prognostizierbare Erträge". Allgemein gleiche die schwankende Stromerzeugung aus Wind- und Solarparks sich saisonal hervorragend aus, ein gewisser Diversfizierungseffekt ist also bereits eingetreten.
Eigene Projektentwicklung erhält mehr Bedeutung
Die strategische Ausrichtung des Unternehmens habe sich dadurch verändert, sagt Stephan Lommetz, Aufsichtsratsvorsitzender der THEE: "Neben dem Erwerb schlüsselfertiger Projekte wird nun auch die eigene Entwicklung von großen Solarparks vorangetrieben. Im Solarbereich ist die energiewirtschaftliche Kompetenz der Thüga-Familie von ganz besonderer Bedeutung: Die Planung von großen Freiflächenanlagen muss gemeinsam mit den Gemeinden vor Ort erfolgen." Hier sei die THEE als Projektentwickler mit kommunalen Energieversorgern als Gesellschaftern hervorragend aufgestellt. (hoe)



