Bild: © RWE

WPD Windplus  heißt ein neues Unternehmen des Bremer Projektentwicklers WPD. Mit der Anfang September gegründeten GmbH wird WPD künftig Lösungen für Windparks anbieten, deren EEG-Vergütung ausläuft. "Windplus liefert dafür ganz unterschiedliche Konzepte, die auf die individuellen Bedürfnisse der Anlagenbetreiber zugeschnitten sind", heißt es in einer Mitteilung. Damit könnten die bisherigen Betreiber schon jetzt Klarheit über die Zukunft ihres Parks bekommen und den aufwendigen Rückbau umgehen.

Rund 16 GW an Windkraftanlagen scheiden 2020 aus der sicheren EEG-Vergütung aus. Viele Betreiber von kleineren Windparks wie Bürgergesellschaften, Gemeinden oder Einzelpersonen wüssten dann nicht, welche Möglichkeiten offen stünden. „Mit ihnen zusammen wollen wir auf Grundlage einer umfassenden und schnellen Projektprüfung Wege suchen, wie das Projekt rentabel weitergeführt werden kann", so Carsten Meyer, Geschäftsführer von Windplus. Dabei sind die Möglichkeiten vielfältig: "Vom vollständigen Kauf der Anlagen, Teilkauf bis zum Repowering.“

Auch die Stadtwerke München haben im März solch eine Tochtergesellscahft gegründet, um alte Windanlagen aufzukaufen und weiterzubetreiben. (al)

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