ESWE-Vorstandsvorsitzender Ralf Schodlok (links) und Johanniter-Regionalverbandsvorstand Holger Lehr unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung in Dieburg.

ESWE-Vorstandsvorsitzender Ralf Schodlok (links) und Johanniter-Regionalverbandsvorstand Holger Lehr unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung in Dieburg.

Bild: © ESWE

Nach Kooperationen mit den Regionalverbänden Hessen West und Rheinhessen der Johanniter-Unfall-Hilfe arbeitet ESWE Versorgung auch mit dem Regionalverband Darmstadt-Dieburg der Hilfsorganisation zusammen. Profitieren sollen Senior*innen sowie Menschen mit Handicap, die selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben möchten, wie der Energieversorger aus Wiesbaden mitteilt.

Mit dem "ESWE Familien ASSIST" bieten ESWE und Johanniter dazu ein smartes Unterstützungssystem an. Aktivitätssensoren und Türkontakte erkennen ungewöhnlich lange Ruhepausen oder Abweichungen von voreingestellten Tagesabläufen. Bei Auffälligkeiten wird eine entsprechende Nachricht auf eine Smartphone-App geschickt, etwa an Angehörige oder Freunde, heißt es.

Intelligente Technik

In einem Notfall soll eine zertifizierte Hausnotrufzentrale der Johanniter den Alarm entgegen nehmen. Zusätzlich könne der Einsatzdienst der Johanniter gebucht werden. Mitarbeiter*innen der evangelischen Hilfsorganisation fahren dann direkt zum Einsatzort.

"Durch unseren Hausnotruf erleichtern wir älteren, behinderten oder chronisch kranken Menschen das Leben – und das 24 Stunden am Tag, sieben Tage pro Woche", sagt Holger Lehr, Vorstand, Johanniter-Regionalverband Darmstadt-Dieburg.

White-Label-Produkt

Die Kooperation mit den Johannitern lasse noch mehr Menschen vom intelligenten Hausnotruf profitieren, ergänzt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender, ESWE Versorgung. Der "ESWE Familien ASSIST" werde als kostengünstiges Mietmodell angeboten, das monatlich kündbar sei.

Mit einem Stadtwerk zusammen setzt der Versorger aus Wiesbaden zudem derzeit eine White-Label-Kooperation um. Mit einem weiteren stehe die ESWE Versorgung am Anfang einer Zusammenarbeit. Beide Unternehmen wollen noch 2021 auf den Markt gehen. (jk)

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